Das Kreuzungsbauwerk führt die A 3 über die A 93 und bildet das Herzstück des Autobahnkreuzes Regensburg. Unmittelbar nördlich des Autobahnkreuzes befinden sich die beiden Unterführungsbauwerke der A 93 an der Anschlussstelle Regensburg-Kumpfmühl: eines führt die A 93 seit 1970 über die Ein- und Ausfahrtrampen, das andere über die Dürerstraße. Alle drei Bauwerke wurden in den 1960er Jahren gebaut und müssen aufgrund ihres baulichen Zustands und altersbedingter Schäden erneuert werden. Da sich die notwendigen Verkehrsführungen räumlich überschneiden, hat die Autobahn Südbayern entschieden, alle drei Maßnahmen zeitlich zu bündeln, um die baubedingten Einschränkungen auf der A 93 so gering wie möglich zu halten.
Die Vorarbeiten 2026 schaffen die Voraussetzungen dafür, dass der Verkehr auf der A 3 und der A 93 während der eigentlichen Hauptarbeiten ab 2027 in alle Fahrtrichtungen offenbleiben kann:
Dazu wird von April bis Ende Oktober 2026 am Autobahnkreuz Regensburg eine Behelfsbrücke entstehen – an der Anschlussstelle Regensburg-Kumpfmühl eine geringfügige, provisorische Verbreiterung im Bereich der Einfahrt in Richtung Hof sowie Überfahrtsmöglichkeiten im Mittelstreifen der A 93.
Die Hauptarbeiten – Abbruch und Neubau der Brücken – beginnen 2027 und dauern insgesamt bis voraussichtlich 2031.
Das Kreuzungsbauwerk besteht aus insgesamt 4 Teilbauwerken, die nacheinander abgebrochen und neugebaut werden. Dies ermöglicht es, während der gesamten Bauzeit insbesondere den durchgehenden Verkehr in alle Fahrtrichtungen auf beiden Autobahnen offenzuhalten. Auch die beiden Brücken an der Anschlussstelle Regensburg-Kumpfmühl bestehen aus mehreren Teilbauwerken, die ab 2027 nacheinander abgebrochen und neugebaut werden. Für das Jahr 2031 ist der Rückbau der Behelfsbrücke geplant.
Da sich die notwendigen Verkehrsführungen auf der A 93 räumlich überschneiden, werden alle drei Bauwerke gemeinsam umgesetzt – so werden die baubedingten Verkehrseinschränkungen auf ein Minimum reduziert. Die Hauptarbeiten am Kreuzungsbauwerk (BW 50) dauern voraussichtlich bis 2031 einschließlich Nacharbeiten; die Ersatzneubauten der Unterführungen (BWe 33 und 34) dauern zwei bis drei Jahre und sollen 2027 beginnen.
Auf dieser Webseite finden Sie Informationen zum aktuellen Planungsstand des Gesamtprojekts und zu baubedingten Verkehrseinschränkungen.










